Veröffentlichungen des Kompetenzzentrums


Zu den regelmäßigen Vorhaben des Kompetenzzentrums für Raumforschung und Regionalentwicklung in der Region Hannover gehört eine jährliche Ringvorlesung im Sommersemester an der Universität Hannover, deren Beiträge in der Schriftenreihe „Stadt und Region als Handlungsfeld“ im Peter Lang Verlag veröffentlicht werden.

Folgende Titel sind bereits erschienen:

  1. Zur Zukunft des Raumes: Perspektiven für Stadt - Region - Kultur - Landschaft
  2. Parametrische Steuerung: Operationalisierte Zielvereinbarungen als neuer Steuerungsmodus in der Raumplanung
  3. Integrative und sektorale Aspekte der Stadtregion als System
  4. Soziale Integration als Herausforderung für kommunale und regionale Akteure
  5. Kulturlandschaften
  6. Bewegung im Raum - Raum in Bewegung
  7. Die Europäische Stadt - Ein räumlich und zeitlich definiertes Ereignis
  8. Europäische Raumentwicklung: Metropolen und periphere Regionen
  9. Planungen für den Raum zwischen Integration und Fragmentierung
  10. Kommmunale Finanznot - Auswirkungen und Lösungsansätze
  11. Neue Chancen für Kommune und Region
  12. Nachhaltiges Flächenmanagement
  13. Postfossile Gesellschaft


Zur Zukunft des Raumes
Perspektiven für Stadt - Region - Kultur - Landschaft

Als Band 1 der Schriftenreihe sind die Beiträge der Ringvorlesung 2002 zum Thema "Raum ohne Zukunft? Was wird aus Stadt - Region - Kultur - Landschaft" erschienen. Gemeinsamer Bezugspunkt ist die Region als Handlungsfeld, vor deren Hintergrund Stadt, Kultur und Landschaft sowie mögliche Perspektiven für deren weitere Entwicklung in die Zukunft ausgeleuchtet werden. Den Abschluss bildet eine Auseinandersetzung mit dem Ertrag der Reihe und den aufgeworfenen bzw. offen gebliebenen Fragen.

Aus dem Inhalt: Michael Braum: Ist weniger mehr? Städtebau und Stadtplanung unter veränderten Vorzeichen; Dietrich Fürst: Aufwertung der Region als Ebene gesellschaftlicher Selbststeuerung; Heiko Geiling: Die Stadt in der Region - Probleme sozialer Integration in Hannover; Carl-Hans Hauptmeyer: Zukunft aus der Vergangenheit. Stadt, Region, Kultur und Landschaft aus Sicht der Regionalgeschichte; Jörg Knieling: Stadtregionale Entwicklung durch Großprojekte, Festivalisierung und neue Leitbilder. Planungsstrategien in der Metropolregion Hamburg; Hansjörg Küster: Die Stadt in der Landschaft: Das Beispiel Hannover; Axel Priebs: Regionale Konsensstrategien am Beispiel des Einzelhandelskonzeptes des Großraumes Hannover; Dietmar Scholich: Flächenverbrauch - ohne öffentliches Interesse?; Hille von Seggern: Gestaltung urbaner Landschaft. Oder: zur Qualifizierung urbaner Landschaft. Beispiel Abwasser;·Jürgen Weber: Der Ort in der Region: Gemeindeentwicklung und Regionalplanung; Hans Hermann Wöbse: Über die Kultur des Umgangs mit Landschaft in der Stadt-Region; Barbara Zibell: Zur Zukunft des Raumes zwischen Stadt - Region und Kultur - Landschaft.

Schriftenreihe "Stadt und Region als Handlungsfeld". Herausgegeben vom Kompetenzzentrum für Raumforschung und Regionalentwicklung in der Region Hannover, Bd. 1, Barbara Zibell (Hrsg.); Peter Lang GmbH Europäischer Verlag der Wissenschaften, 2003, 249 S., zahlr. Abb. u. Tab., ISBN 3-631-50220-6; € 37,10.

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Parametrische Steuerung
Operationalisierte Zielvereinbarungen als neuer Steuerungsmodus in der Raumplanung

Im Rahmen der Schriftenreihe ist in 2003 in Ergänzung zur Ringvorlesung der Band 2 zur Thematik der Parametrischen Steuerung erschienen. Im Zusammenhang mit der Diskussion um den Wandel der staatlichen Steuerung in Richtung „aktivierender Staat” ist auch eine Hinwendung der Raumplanung zu neuen Steuerungsinstrumenten zu beobachten. Ein vielversprechender Ansatz ist die Parametrische Steuerung. Darunter wird in der Planung eine Steuerung durch Vorgabe bzw. Vereinbarung von operationalisierten Zielen (Parametern) verstanden, bei der die Art und Weise der Zielerreichung weitgehend den Adressaten selbst überlassen bleibt.

Die Veröffentlichung stellt die Ergebnisse eines DFG-Forschungsprojektes an der Universität Hannover dar. Ziel dieses Forschungsvorhabens war es, die Funktionsweise, die Vor- und Nachteile sowie mögliche Erfolgsbedingungen Parametrischer Steuerungsansätze heraus zu arbeiten. Dafür wurden Fallbeispiele aus der räumlichen Planung sowie vergleichbare Ansätze aus anderen Disziplinen, z.B. der Betriebswirtschaft, untersucht. Im Ergebnis konnten Rückschlüsse auf die Potenziale, aber auch auf die Grenzen der Anwendung Parametrischer Steuerung in der Raumplanung gezogen werden.

Aus dem Inhalt: Begriffsklärung – Definition und Differenzierung; Literaturanalyse analoger Steuerungsformen; Empirische Untersuchung von Fallbeispielen aus der Raum- und Umweltplanung; Erfolgsfaktoren und Voraussetzungen der Parametrischen Steuerung; Schlussfolgerungen für die Anwendung in der deutschen Raumplanung.

Schriftenreihe „Stadt und Region als Handlungsfeld“. Herausgegeben vom Kompetenzzentrum für Raumforschung und Regionalentwicklung in der Region Hannover, Bd. 2, Marion Cools, Dietrich Fürst, Holger Gnest; Peter Lang GmbH Europäischer Verlag der Wissenschaften, 2003, 193 S., zahlr. Abb. u. 1 Tab., ISBN 3-631-51421-2; € 41,10.

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Integrative und sektorale Aspekte der Stadtregion als System

Als Band 3 der Schriftenreihe sind die Beiträge der Ringvorlesung 2003 zum Thema. „Integrative und sektorale Aspekte der Stadtregion als System“ erschienen. Gemeinsamer Bezugspunkt der Beiträge ist die Stadtregion. Städte entwickeln sich zunehmend in ihren regionalen Bezügen. Raumstrukturelle Probleme verstärken sich in diesem Prozess und führen zu erhöhtem Bedarf an stadtregionaler Zusammenarbeit. Für die raumbezogene Politik und Planung sind neue Organisationsmodelle entwickelt worden, um die gemeinsamen Potenziale effektiver nutzen und in einem sich verschärfenden Konkurrenzkampf zwischen den Regionen besser bestehen zu können. Für die interdisziplinäre Ringvorlesung wurden die Erkenntnisse und Sichtweisen der Netzwerkpartner des Kompetenzzentrums zur Thematik zusammen geführt.

Aus dem Inhalt: Arno Brandt: Hannover-Projekt – Ein Beispiel für erfolgreiche Clusterpolitik? Marion Cools, Dietrich Fürst, Karsten Zimmermann: Place-making und Local Governance. Kollektive Raumgestaltung im Spannungsfeld alltäglicher Konstruktionen, administrativer Steuerung und politischer Machtspiele. Heiko Geiling: Stadtteil als sozialer Raum - sozialer Zusammenhalt und Beteiligung in einer Großwohnsiedlung. Carl-Hans Hauptmeyer: Hannover und sein Umland - ein historischer Längsschnitt. Heiderose Kilper: Der Emscher Landschaftspark. Planerische Herausforderungen in einer altindustrialisierten Stadtregion. Jörg Knieling, Stephanie Rahlf: Regionale Innovationsstrategie als Beitrag zu einer Regional Governance: Beispiel „RIS für den Regierungsbezirk Hannover“. Stephan Löb, Dietrich Fürst: Schwachstellen und Perspektiven der institutionellen Kooperation in der Region Südostniedersachsen / Region Braunschweig. André Menzel: Freiraumqualitäten als Entwicklungsaufgabe für zukunftsfähige Wohnstandorte - Das regionale Freiraumkonzept für den Großraum Braunschweig. Olaf Mussmann: Systemtheorie und Regionalentwicklung. Axel Priebs: Die Stadtregion als integrales Politik- und Verwaltungssystem. Dietmar Scholich: Integrative und sektorale Betrachtung der Stadtregion als System: Einführung. Barbara Zibell: Stadt - Land - Region als offene Systeme. Eine chaostheoretische Betrachtung.

Schriftenreihe „Stadt und Region als Handlungsfeld“. Herausgegeben vom Kompetenzzentrum für Raumforschung und Regionalentwicklung in der Region Hannover, Bd. 3, Dietmar Scholich (Hrsg.); Peter Lang GmbH Europäischer Verlag der Wissenschaften, 2004, 250 S., zahlr. Abb., Tab. u. Karten, ISBN 3-631-51758-0; € 44,60.

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Soziale Integration als Herausforderung für kommunale und regionale Akteure

Soziale Integration als Ausgleich von Interessen, Bewältigung von Konflikten und Befriedigung von Bedürfnissen ist schwieriger geworden. Vielfältige gesellschaftliche und politische Krisenerscheinungen deuten darauf hin, dass mit dem Wandel etablierter Strukturen und Beziehungen gewohnte soziale Interessen und Rechte neu ausgehandelt werden müssen. Staatliche und nichtstaatliche Akteure haben sich mit ihrer Steuerung und Organisation darauf ebenso einzustellen wie die Individuen und sozialen Gruppen, die sich in ihren jeweiligen Beziehungsstrukturen neuen Verhaltenszumutungen ausgesetzt haben.

Aus dem Inhalt: Heiko Geiling: Gegen Probleme sozialer Integration - Für lebendige Öffentlichkeit und intermediäre Einrichtungen. Jürgen Weber: Gestaltung von kommunalen Planungsinteressen - Wege zur sozialen Integration. Barbara Zibell: Geschlechterverhältnis(se) im demographischen Wandel. Chancen für neue Formen sozialer Integration? Gerd Tönnies: Sozialräumliche Polarisierung in den Städten - Lebensstille, soziale Lagen und Quartiersentwicklung. Hansjörg Küster: Soziale Integration durch Vermittlung von Heimatwissen. Lothar Eichhorn: Heimatbewusstsein als Produktivkraft? Eine Analyse regionaler Entwicklungsdisparitäten. Jan Kuhnert: Thesen zur Zukunft des sozialen Wohnungsbaus. Thomas Schwarzer: Soziale Prekarität in der Stadt. Claudia Olejniczak, Maike Schaarschmidt: Die "Öffnung von Schulen" in Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf - eine geeignete Strategie zur Verbesserung der Bildungs- und Entwicklungschancen von Kindern aus sozial benachteiligten Familien? Hille von Seggern, Claudia Heinzelmann: Jugendliche und öffentlicher Raum.

Schriftenreihe "Stadt und Region als Handlungsfeld". Herausgegeben vom Kompetenzzentrum für Raumforschung und Regionalentwicklung in der Region Hannover, Bd. 4, Heiko Geiling (Hrsg.); Peter Lang GmbH Europäischer Verlag der Wissenschaften, 2005, 194 S., zahlr. Abb., Tab. u. Karten, ISBN 3-631-54449-9; € 36,90.

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Kulturlandschaften - Analyse und Planung

Vieles, was wir für ursprüngliche Natur halten, ist in Wirklichkeit Kulturlandschaft: vom Menschen genutzt, vom Menschen geformt. In der Lüneburger Heide treffen wir nicht auf Natur, sondern auf eine Landschaft, die seit 5000 Jahren von Menschen gestaltet wurde. Mit diesen Landschaften gehen wir nur dann richtig um, wenn wir sie auch in Zukunft pflegen und gestalten. Dabei schützen wir dann aber keine Natur, sondern Landschaft oder Kulturlandschaft. Die künftige Kulturlandschaft wird auch von heutiger Nutzung geprägt; aktuelle Entwicklungen sind in den Entwicklungsgang der Landschaft einzuordnen. Die Aufsätze sind die schriftlichen Fassungen von Vorträgen, die im Sommersemester 2005 im Rahmen einer Ringvorlesung an der Universität Hannover gehalten wurden.

Aus dem Inhalt: Hansjörg Küster: Vorwort des Herausgebers - Hansjörg Küster: Landschaft - Naturlandschaft - Kulturlandschaft - Hans Hermann Wöbse: Die Bedeutung historischer Kulturlandschaftselemente für die Eigenart und Schönheit von Kulturlandschaften - Volker Wille: Kulturlandschaft aus der Sicht der räumlichen Planung - Heinar Henckel: Spurensuche im Schaumburger Land - Ansgar Hoppe: Erfassung historischer Kulturlandschaften und ihrer Elemente in Niedersachsen - Ulf Ickerodt: LancewadPlan: Ein trilaterales Programm zum integrierten Kulturlandschaftsmanagement - Sandra Dannebeck: Das europäische Netzwerk PAN: Kulturlandschaften und ihre Ökosysteme - Alfons Dworsky: Kulturlandschaft und Raummodelle - Wolfgang Rüther: Hauslandschaften in Niedersachsen. Spiegel der Erd-, Landes-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte - Stefanie Krebs: Von Landscape One zu Heimat 3 - Zur Realität filmischer Landschaften - P. Paul Zalewski: Kulturlandschaft - Regionalismus - Architektur: Bemerkungen zum Wandel der Wechselbeziehungen seit dem Beginn der Moderne - Helga Kanning: Neue Energielandschaften - Chancen und Herausforderungen zur Pflege und Inwertsetzung von Kulturlandschaften.

Schriftenreihe "Stadt und Region als Handlungsfeld". Herausgegeben vom Kompetenzzentrum für Raumforschung und Regionalentwicklung in der Region Hannover, Bd. 5, Hansjörg Küster (Hrsg.); Peter Lang GmbH Internationaler Verlag der Wissenschaften, 2008, 180 S., zahlr. Abb., ISBN 978-3-631-57725-7; € 34,80.

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Bewegung im Raum - Raum in Bewegung

Raum und Bewegung stehen zueinander in enger Beziehung. So wird Raum aus ruhender Position und aus der Bewegung in unterschiedlicher Weise erfasst und erlebt. Das Kompetenzzentrum für Raumforschung und Regionalentwicklung in der Region Hannover hat in seiner Ringvorlesung 2006 dieses Thema aufgegriffen. Dieser Band dokumentiert mit den verschiedenen Beiträgen die Blickwinkel und Antworten von Autoren aus unterschiedlichen Disziplinen zu dieser Themenstellung.

 

Aus dem Inhalt: Dietmar Scholich: Wohin bewegt sich die Regionalplanung? Befunde und Notwendigkeiten - Carl-Hans Hauptmeyer: Verkehr im Mittelalter. Das Beispiel Niedersachsen - Hartmut Millarg: Zur Bedeutung und Gestaltung von Hauptverkehrsstraßen - Bernhard Friedrich: Verkehr und öffentlicher Raum. Stadtraum als Spiegel der Gesellschaft - Katja Striefler: Sicher mit Bus & Bahn. Konzept und Praxis in der Region Hannover - Dietrich Kraetzschmer: Die Strategische Umweltprüfung in der Regionalplanung - Ziele, Ansätze und erste Erfahrungen - Juliane Krause: Mobilität von Kindern und Jugendlichen im öffentlichen Raum - Hansjörg Küster: Mobilität aus ökologischer Sicht.

Schriftenreihe "Stadt und Region als Handlungsfeld". Herausgegeben vom Kompetenzzentrum für Raumforschung und Regionalentwicklung in der Region Hannover, Bd. 6, Bernhard Friedrich (Hrsg.); Peter Lang GmbH Internationaler Verlag der Wissenschaften, 2009, 141 S., zahlr. Abb., ISBN 978-3-631-58837-6; € 32,00.

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Die Europäische Stadt - Ein räumlich und zeitlich definiertes Ereignis

Die Europäische Stadt ist Leitbild, Zerrbild, viel beschriebene und verteidigte Realität, ein oftmals missverstandenes und -gedeutetes Phänomen zwischen Stadtidee und gebauter bzw. gelebter städtischer Wirklichkeit. In diesem Buch wird die Bandbreite möglicher Ansätze und Zugänge, morphologisch-räumliche wie soziale, historische wie ökonomische, planerische wie städtebauliche, in einzelnen Beiträgen erarbeitet. Im Weiteren geht es um Phänomene des gelebten Raumes und dessen Konsequenzen für Zentren und Quartiere in Stadt und Region oder des politischen Raumes als Entscheidungssphäre zwischen Demokratie und Herrschaft mit den jeweiligen AkteurInnen und Betroffenen. Die eingenommenen Perspektiven zeigen eine Fülle an Möglichkeiten auf, die Europäische Stadt und ihre Region zwischen Realgeschichte und Ideengeschichte, Wahrnehmung und Leitbildfunktion zu begreifen und zu konzeptualisieren.

 

Aus dem Inhalt: Christine Weiske: Die Europäische Stadt - Ein räumlich und zeitlich definiertes Ereignis - Carl-Hans Hauptmeyer: Die Europäische Stadt - Von der Spätantike bis ins 21. Jahrhundert - Sigrun Langner/Sabine Rabe: Regionale Landschaften und Projekte entwerfen - Renate Bornberg: Die Europäische Stadt im Wechselverhältnis öffentlich - privat - Walter Siebel: Wandel Europäischer Urbanität - Detlev Ipsen: Die sozialräumlichen Bedingungen der offenen Stadt - Eine Skizze - Klaus Habermann-Nieße: Möglichkeiten und Grenzen der sozialen Durchmischung in der Europäischen Stadt - Heiko Geiling: Stadt als sozialer und politischer Raum - Theorie und Methode einer Sozialraumanalyse - Arno Brandt: Zur Rolle der Urbanen Architektur in der Wissensgesellschaft - Ilse Helbrecht: Was ist neu an 'New Urban Governance?' Von Platons Staat zu Creative City Politics - Barbara Zibell: Die Europäische Stadt im Wandel der Geschlechterverhältnisse - Renate Bornberg/Klaus Habermann-Nieße/Barbara Zibell: Europäische StadtRegion als Gestaltungsraum. Multiple Perspektiven.

Schriftenreihe "Stadt und Region als Handlungsfeld". Herausgegeben vom Kompetenzzentrum für Raumforschung und Regionalentwicklung in der Region Hannover, Bd. 7, Bornberg, Renate / Habermann-Nieße, Klaus / Zibell, Barbara (Hrsg.) ; Peter Lang GmbH Internationaler Verlag der Wissenschaften, 2009, 235 S., zahlr. Abb., Tab. und Graf., ISBN 978-3-631-57908-4; € 39,80

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Europäische Raumentwicklung: Metropolen und periphere Regionen

Thema der in diesem Buch veröffentlichten Vortragsreihe ist die Raumentwicklung in den Europäischen Regionen. Obwohl die EU in diesem Feld nicht über Kompetenzen verfügt, ist die räumliche Politik spätestens seit Verabschiedung der Territorialen Agenda von deren Zielen und Programmen geprägt. Besonders in den großen Metropolen und Metropolregionen werden Motoren zur wirtschaftlichen Entwicklung und damit zur Erreichung der Ziele von Lissabon und Göteborg gesehen. Dieser Band legt einen Fokus auf die Umsetzung der europäischen Regionalentwicklungspolitik in verschiedenen Mitgliedstaaten. Dabei steht der Zusammenhang zwischen Metropolen und Peripherien und deren jeweilige Beiträge zu einer nachhaltigen Raumentwicklung im Vordergrund. Die Auswirkungen der EU-Politik wie auch der nationalen Raumplanung auf die territoriale Entwicklung werden von den Referentinnen und Referenten hinterfragt.

 

Aus dem Inhalt: Eckart Güldenberg/Tobias Preising: Europäische Raumentwicklung: Metropolen und periphere Regionen - Karl Peter Schön: Europäische Raumentwicklungspolitik - kann oder sollte die EU Kompetenzen haben? - Dietmar Scholich: Metropolregionen: Paradigmenwechsel der Raumordnung? - Dietrich Fürst: Metropolitan Governance - Antje Hauptvogel: INTERREG im Nordseeraum - Torsten Thurmann: Integrierte regionale Strategien in England als Vorbild nachhaltiger regionaler Entwicklung in Europa? - Markus Egermann: Metropolregionen in den nationalen raumplanungspolitischen Diskursen in Deutschland, Polen und der Tschechischen Republik - Tatjana Fischer: Raumrelevante Aspekte des Altseins und Älterwerdens im ländlichen Raum Österreichs und in der Metropolregion Wien - Matthias Thoma: Metropolregionen und Peripherie in der Schweiz: Entwicklung ohne Einfluss der EU-Politik? - Eric Thomas: Contrat de projet Etat-Région and issues of governance at different territorial levels - Frank Scholles: Vergleich der Raumplanung und Regionalentwicklung in Deutschland und Frankreich - Hans Thor Andersen: Metropoles and periphery in Denmark - Axel Priebs: Vergleich der Planung in Dänemark und Deutschland.

Schriftenreihe "Stadt und Region als Handlungsfeld". Herausgegeben vom Kompetenzzentrum für Raumforschung und Regionalentwicklung in der Region Hannover, Bd. 8, Güldenberg, Eckart / Preising, Tobias / Scholles, Frank (Hrsg.) ; Peter Lang GmbH Internationaler Verlag der Wissenschaften, 2009, 167 S., 12 Abb., zahlr. Tab., ISBN 978-3-631-58877-2; € 34,80.

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Planungen für den Raum zwischen Integration und Fragmentierung

Angesichts gravierender gesellschaftlicher Herausforderungen, etwa vor dem Hintergrund der demographischen Veränderungen, des Klimawandels oder der Energiekrise, ändern sich die Ansprüche an den Raum. Es entstehen sich überlagernde und konkurrierende Nutzungsansprüche. Hier kommt die Raumplanung ins Spiel. Sie versucht, die unterschiedlichen Nutzungsinteressen und Schutzgüter zu koordinieren bzw. so weit wie möglich miteinander in Einklang zu bringen. Ihr zur Seite stehen die Fachplanungen, die zur Erfüllung ihrer Aufgaben wiederum eigene Befugnisse haben und mit dem überfachlichen Koordinationsauftrag der Raumplanung häufig in einem Spannungsverhältnis stehen. Es stellt sich daher die Frage, wie eine zeitgemäße und sachgerechte Umsetzung des Koordinationsauftrags der Raumplanung gestaltet werden kann. Ergeben sich aus den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen neue Erfordernisse für die Koordination räumlicher Planung? Wie sollte und könnte Koordination in Zukunft aussehen, damit sie von den Fachplanungen nicht als Bevormundung, sondern als Unterstützung ihrer Aufgaben verstanden wird?

 

Aus dem Inhalt: Ulrich Kinder: Planung unter veränderten Vorzeichen - Klimaschutz, demographischer Wandel, gesellschaftliche Integration ... - Herausforderungen für die Regionalplanung - Christina von Haaren: Aktuelle Herausforderungen unter Umweltgesichtspunkten: Chancen durch ein verbessertes Zusammenwirken von Fachplanungen und räumlicher Gesamtplanung - Carl-Hans Hauptmeyer: Planung aus historischer Perspektive - Was trägt die Geschichtswissenschaft zur räumlichen Planung bei? - Dietrich Fürst: Modernisierung der Raumplanung - Axel Priebs: Vielfalt der Planung in Verdichtungsräumen - Klaus Habermann-Nieße: Impulse, Innovationen, Interventionen zur Stärkung des Städtischen - Stadtplanung als intermediärer Prozess - Solveigh Janssen: Wohin entwickeln sich die raumbedeutsamen Fachplanungen? Das Beispiel der Verkehrsplanung - Dietrich Kraetzschmer: Wie entwickeln sich die raumbedeutsamen Fachplanungen? Das Beispiel der Umweltplanung - Oliver Kuklinski/Bettina Oppermann: Partizipation und räumliche Planung - Dietmar Scholich: Planungen für den Raum zwischen Integration und Fragmentierung.

Schriftenreihe "Stadt und Region als Handlungsfeld". Herausgegeben vom Kompetenzzentrum für Raumforschung und Regionalentwicklung in der Region Hannover, Bd. 9, Scholich, Dietmar / Müller, Peter (Hrsg.) ; Peter Lang GmbH Internationaler Verlag der Wissenschaften, 2010, 198 S., zahlr. Abb. und Graf., ISBN 978-3-631-60310-9; € 38,-

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Kommunale Finanznot - Auswirkungen und Lösungsansätze

Kommunale Finanznot begleitet die Kommunen seit langem - sie ist nicht ein Kind der gegenwärtigen Finanzkrise. Die Probleme liegen tiefer: in der wachsenden Aufgabenbelastung, den personalintensiven kommunalen Dienstleistungen, den höheren Ansprüchen der Bürgerinnen und Bürger an ihre Kommunen und den dahinter zurückbleibenden Einnahmen. Auch wenn Kommunen eine gewisse Abgabehoheit (Gebühren, Beiträge, Kommunalsteuern) haben - ihr Handlungsspielraum wird durch die intensiver gewordene kommunale Standortkonkurrenz in enge Grenzen verwiesen. Neben allgemeinen Reformansätzen auf Staatsebene müssen sich auch Kommunen verstärkt bemühen, eigene Lösungsansätze zu finden, um ihre Situation zu verbessern. Sie reichen von Sparmaßnahmen über Stärkung der zivilgesellschaftlichen Mitwirkung bis zu neuen Modellen, die Bürger an den finanzpolitischen Entscheidungen der Kommunen zu beteiligen und durch «nachhaltiges Wirtschaften» einen Beitrag zur Entlastung kommunaler Haushalte zu leisten. Darauf richten sich die in diesem Band versammelten Beiträge, die überwiegend auf eine Ringvorlesung an der Universität Hannover des Jahres 2011 zurückgehen.

 

Aus dem Inhalt: Inhalt: Dietrich Fürst/Mareike Köller: Kommunale Finanznot - Was nun? Einführung - Heinrich Mäding: Räumliche Folgen der kommunalen Finanznot und Gemeindefinanzreform - Hans-Ulrich Jung: Ursachen und regionale Ausprägungen kommunaler Finanzprobleme in Niedersachsen - Horst Zimmermann: Gemeindefinanzreform - Ansätze zur Milderung der kommunalen Finanznot oder «muddling through»? - Ulrike Hardt: Kommunale Kassenkredite und Entschuldungsfonds. Möglichkeiten und Grenzen zur Lösung kommunaler Finanzprobleme - Marc Hansmann: Kommunale Haushaltskonsolidierung in der Vergeblichkeitsfalle? - Mareike Köller: Fläche sparen - Fiskalische Wirkungen neuer Wohnbaugebiete auf Kommunen - Birgit Böhm: Nachhaltigkeitsstrategien - positive Effekte auf kommunale Finanzen? - Dietrich Fürst: Die lokale und regionale Perspektive globaler Krisen: raumplanerische Implikationen und Interventionsmöglichkeiten.

Schriftenreihe "Stadt und Region als Handlungsfeld". Herausgegeben vom Kompetenzzentrum für Raumforschung und Regionalentwicklung in der Region Hannover, Bd. 10, Köller, Mareike / Fürst, Dietrich (Hrsg.) ; Peter Lang GmbH Internationaler Verlag der Wissenschaften, 2012, 217 S., zahlr. Abb. und Graf., ISBN 978-3-631-63371-7; € 42,80

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Neue Chancen für Kommune und Region: Entstaatlichung, Finanzkrise, demographischer Wandel

Entstaatlichung, Finanzkrise und demographischer Wandel werden in Politik, Verwaltung und Wissenschaft heute intensiv diskutiert. Resignative Töne sind allgegenwärtig. Wo aber sind Chancen zu erkennen? Es geht um Verantwortung in einer neuen Zivilgesellschaft! Hier gewinnt der «Dritte Sektor», das Steuerungselement neben Staat und Markt, an Bedeutung: nicht macht- und nicht gewinnorientiert. Von historischen Reflexionen am Beispiel einer mittelalterlichen Stadt über den Umgang mit alltäglicher Lebensführung in der regionalen Planung oder den Tücken des kommunalpolitischen Alltags bis hin zu der Bedeutung akademischer Bildungseinrichtungen für eine Region vereint der Band Handlungsstrategien im Kommunalen und Regionalen. Allen Beiträgen eigen ist die Überlegung, dass den kleinteiligen räumlich-gesellschaftlichen Formationen unter den aktuellen Bedingungen eine besondere Aufmerksamkeit zukommen muss.

 

Aus dem Inhalt: Dietrich Fürst: Die Bedeutung des «Dritten Sektors» für Kommunen - Bettina Oppermann: Erfolg als Falle: Zur beispiellosen Karriere des Nachhaltigkeitsbegriffs - Mark Feuerle: Mauern, Wälle, Tore - die politischen und wirtschaftlichen Raumgrenzen der vormodernen Stadt - Lidewij Tummers: Daily routines as spatial development potential - Wolfgang Walther: Örtliche Planung und die Tücken des kommunalen Alltags - Jürgen Lübbers: Nachhaltigkeitsstrategien - positive Effekte auf kommunale Finanzen. Das Beispiel Barnstorf - Andreas Memmert: Regionale Energieversorgungskonzepte - Einsparpotenziale - Dietrich Fürst: Wissensbezogene Wirkungen von Hochschulen auf ihre Region - Carl-Hans Hauptmeyer: Das Hänsel-und-Gretel-Prinzip oder warum Ortsteile das Heft selbst in die Hand nehmen müssen.

Schriftenreihe "Stadt und Region als Handlungsfeld". Herausgegeben vom Kompetenzzentrum für Raumforschung und Regionalentwicklung in der Region Hannover, Bd. 11, Hauptmeyer, Carl-Hans (Hrsg.); Peter Lang GmbH Internationaler Verlag der Wissenschaften, 2012, 169 S., zahlr. Abb., ISBN 978-3-631-62423-0; € 32,95

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Nachhaltiges Flächenmanagement: Flächensparen, aber wie?

Die Siedlungsfläche – das sind Flächen für Infrastrukturen, Wohnen, Arbeiten, Freizeit und Mobilität – ist in Deutschland ständig gewachsen. Das Siedlungsflächenwachstum erfolgte fast ausschließlich auf Kosten der Landwirtschaftsflächen, die oftmals auch für den Naturschutz und für die Kulturlandschaft wertvoll waren. Aktuell werden in Deutschland täglich mehr als 75 ha Boden durch Siedlungs- und Verkehrsflächen neu beansprucht. Gar nicht mit berücksichtigt sind dabei die sogenannten indirekten Flächeninanspruchnahmen und Zerschneidungen. Können wir uns diesen Flächenverbrauch in Zukunft noch leisten? Ist Besserung in Sicht? Notwendig ist ein nachhaltiges Flächenmanagement, welches von den Beiträgen des Sammelbandes aus unterschiedlichen Perspektiven behandelt wird.

 

Aus dem Inhalt: Ulrich Kinder: Nachhaltiges Flächenmanagement - Flächensparen, aber wie? – Irene Dahlmann: Zukunft Fläche Niedersachsen - Eine Strategie zum Flächen sparen – Birgit Böhm: Partizipation als Voraussetzung nachhaltiger Regionalentwicklung? – Anja Brauckmann/Rainer Danielzyk/Andrea Dittrich-Wesbuer: Kosten-Nutzen-Struktur von Siedlungsgebieten aus kommunaler und regionaler Sicht – Stephanie Bock: Wege zum nachhaltigen Flächenmanagement - Themen, Projekte und Ergebnisse des BMBF Förderschwerpunktes REFINA – Klaus Einig: Evaluierung in der Regionalplanung - Ergebnisse einer vergleichenden Plananalyse – Peter Weingarten: Landnutzungswandel vor dem Hintergrund der Perspektiven in der Agrar- und Energiepolitik.

Schriftenreihe "Stadt und Region als Handlungsfeld". Herausgegeben vom Kompetenzzentrum für Raumforschung und Regionalentwicklung in der Region Hannover, Bd. 12, Scholich, Dietmar / Neubert, Lena (Hrsg.); Peter Lang GmbH Internationaler Verlag der Wissenschaften, 2013, 149 S., zahlr. Abb., ISBN 978-3-631-65005-9; € 34,95

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Postfossile Gesellschaft

Die Energiewende ist die gesellschaftliche Herausforderung unserer Zeit, aber ein Verzicht auf Energie aus fossilen Energieträgern hat massive Konsequenzen: Eine solche Gesellschaft braucht nicht weniger sondern mehr Staat, wertet den Boden als Ressource und Standort auf und wird abhängiger von internationalen Energienetzen. Postfossile Gesellschaften erfordern einen Wandel in der Wirtschafts- und Raumnutzungsstruktur, im Staats- und Konsumverständnis, in der Nutzung neuer Werkstoffe und Design-Konzepte. Sie werden mit neuartigen Verteilungsfragen konfrontiert und entwickeln neue Governance-Muster. Das Buch bietet dazu anregende Überlegungen und Ideen.

 

Aus dem Inhalt: Dietrich Fürst: Postfossile Gesellschaft - Fluchtlinien in die Zukunft – Roland Czada: Gesellschaft, Staat und Politische Ökonomie im postfossilen Zeitalter – Arno Brandt/Martin Heine: Elektromobilität und der Wandel der Wirtschaftsstruktur – Thomas Köhler: Post Oil City: Urbanität nach dem Ende des billigen Öls. Welche Folgen hat ein postfossiles Energieregime für die moderne Großstadtkultur? – Claudia Palmas/Christian Albert: Räumliche Energiepotenziale und Szenarioanalyse als Entscheidungsunterstützung für die Regionalplanung - Struktur eines Forschungsvorhabens in der Region Hannover – Axel Priebs: Klimaoptimierter Regionalplan und Masterplan 100 % Klimaschutz - Beiträge für die postfossile Zukunft der Region Hannover? – Hansjörg Küster: Postfossile Zukunft in peripheren Räumen – Martina Hülz/Andreas Stefansky: Energiewende und Raumplanung – Martina Glomb: Mode in der postfossilen Gesellschaft. Redesign, Upcycling und Zero Waste: Modedesign-Konzepte aus Hannover für energieärmere Entwicklung von Bekleidung – Dietrich Fürst: Nullwachstum - eine Option?

Schriftenreihe "Stadt und Region als Handlungsfeld". Herausgegeben vom Kompetenzzentrum für Raumforschung und Regionalentwicklung in der Region Hannover, Bd. 13, Fürst, Dietrich / Bache, Andrea / Trautmann, Lina (Hrsg.); Peter Lang GmbH Internationaler Verlag der Wissenschaften, 2014, 173 S., zahlr. Abb., ISBN 9 978-3-631-65427-9; € 39,95

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